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Unser Tipp des Monats

Außen grün, innen orange und jede Menge Kerne


Christoph Columbus bezeichnete die Papaya als die "Frucht der Engel".

Die Papayapflanze gehört zur Gattung der Melonenbaumgewächse und wird heute überall in den Tropen und Subtropen angebaut.

Die Früchte sind im Geschmack angenehm süß und haben ein Aroma zwischen Aprikose und Melone. Papayas wachsen das ganze Jahr über und werden bis zu fünf Kilogramm schwer. Sie werden bei uns auf dem Markt das ganze Jahr, aber nur mit einem Gewicht von 500 Gramm, vorwiegend aus Brasilien und Thailand angeboten.


Das Fruchtfleisch hat pro 100 Gramm nur 30 Kilokalorien, aber 90 Gramm Wasser und jede Menge Ballaststoffe. Mit 80 Milligramm Vitamin C/100g decken sie fast unseren Tagesbedarf an diesem Vitamin.

Zur Nährstoffbombe und Superfood werden sie allerdings mit ihrem zusätzlichen Gehalt an Vitamin A, Beta-Karotin, Vitamin E, Eisen, Kalium und Kalzium.


Ganz besonders ist der Inhaltsstoff Papain. Er befindet sich in der gesamten Papayapflanze- inklusive Früchten und Samen. Beim Anzapfen des Baumes tritt eine milchartige Flüssigkeit aus, die anschließend getrocknet wird und aus der das eiweißspaltige Enzym Papayotin entsteht.

In der Industrie wird dieses wertvolle Enzym lediglich als Zartmacher für Fleisch verwendet.

In unserem Körper untersützt dieses Enzym jedoch unsere Eiweißverdauung, indem es die Nahrungsmoleküle aufspaltet.


Essbar ist die ganze Frucht, bestehend aus der lederartigen Schale (die sich nicht zum Genießen eignet), dem lachsfarbenden Fruchtfleisch und den Papayakernen, die im Fruchtfleisch von einer Schleimschicht umhüllt sind. Diese Samen landen aber allzu oft im Müll. Das ist ein Fehler, denn die Kerne sind noch wertvoller als die Frucht.

Die enzymreichen Kerne können sehr vielfältig verwendet werden. Mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack kann man sie gemahlen leicht zum Würzen von Salaten oder Suppen verwenden. Man kann die Kerne aber auch einfach kauen und zwar zu ganz bestimmten Zwecken:


Papayakerne sind ein ganz hervorragendes Mittel, um sich oder seine Haustiere (Wurmkur) vorbeugend, oder bereits bei Befall, vor Parasiten zu schützen.

Diese können Rund-, Faden- oder Madenwürmer sein, die selten durch verunreinigte Nahrungsmittel, häufiger jedoch über Körperausscheidungen, vor allem aber durch mangelnde Hygiene oder während eines Auslandsaufenthalt übertragen werden können.

Verantwortlich hierfür ist der Wirkstoff Carpain, der auch sehr erfolgreich bei Pilzen im Darm eingesetzt werden kann.

Nebenwirkungen bei schulmedizinischen Anti-Parasiten-Medikamenten wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchweh und Durchfall bleiben bei der Verwendung mit Papayakernen aus.


Papayakerne können sehr erfolgreich eingesetzt werden um das Wachstum der Bakterien Staphylococcus und Pseudomonas sowie Eitererreger zu hemmen. Diese waren in der Vergangenheit immer häufiger für die Krankenhausinfektionen verantwortlich, insbesondere Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen und bei Neugeborenen Nabelinfektionen.


Papayakerne haben einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem und erhöhen auch die Produktion der Killerzellen in unserem Körper. Killerzellen gehören zu den weißen Blutkörperchen, die sofort an den Ort einer Infektion geschickt werden.


Die Enzyme der Papayakerne aktivieren das Wachstumshormon Somatropin, welches wiederum für die Zellerneuerung und Zellregeneration der Leber wichtig ist.

Im Rahmen einer Entgiftung oder Regeneration der Leber stellt die Einnahme von fünf Papayakernen mehrmals täglich einen geringen, aber sehr erfolgreichen Aufwand dar. Einfach die Papayakerne kauen oder fein vermahlen in einem Saft einnehmen.


Ein weiteres großes Anwendungsgebiet ist die zuverlässige Verhütung für Männer:

Viele Naturvölker in Indien und Pakistan verhüten seit jeher ohne Nebewnwirkungen mit Papayakernen.

Mit der Einnahme eines Löffels Papayakernen ist nach etwa 30 Tagen eine Unfruchtbarkeit zu verzeichnen. Die Beweglichkeit der Spermien nimmt ab und nach 90 Tagen ist eine völlige Azoospermie erreicht, das heisst, es sind im Ejakulat keine reifen männlichen Samenzellen mehr zu finden.

Nach Absetzen der Einnahme erholt sich die Spermienzahl und Spermienqualität wieder.

Eine Studie im Jahr 2002 mit männlichen Languren-Affen bestätigte die Zuverlässigkeit und gesundheitliche Sicherheit.


Wie schon erwähnt, kann man Papayakerne als Würzmittel (fein vermahlen) verwenden, täglich ca. 5 Kerne (auch mehrmals täglich) kauen oder diese gemahlen in einem Saft genießen. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.



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Stöbern Sie in unserem Handzettel-Archiv mit Tipps und Informationen zu den bisherigen Produkten des Monats.

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