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Produkt des Monats

Vitamin K2 - das vergessene Vitamin


...denn das Vitamin K2 ist maßgeblich an stabilen Knochen und gesunden Gefäßen beteiligt. Die Entdeckung des Vitamin K war eine Sensation und wurde 1943 mit dem Medizin-Nobelpreis gewürdigt.

Lange Zeit dachte man nur an ein einziges Vitamin K, dessen Aufgabe es ist, Blutungen zu stillen und die Blutgerinnung zu steuern. K steht für Koagulation = Gerinnung.

Doch mit der Zeit stellte man fest, dass es noch weitere Vitamine in dieser Gruppe geben muss, und so nannte man das "Kalzium-Steuerungs-Vitamin" Vitamin K 2.

So unterschiedlich beide Vitamine sind - beide sind fettlöslich wie die Vitamine A, D und E.
Vitamin K2 aktiviert das Osteocalcin, das dabei hilft, Kalzium aus der Blutzirkulation zu extrahieren und an die Knochenmatrix zu binden. Weiterhin aktiviert das Vitamin K2 das GLA Protein. Bildlich gesehen kann sich das GLA Protein an das Kalzium krallen und dieses bewegen (caboxylieren). Somit wird Kalzium an die richtigen Stellen bewegt oder/und Ablagerungen an falschen Stellen eliminiert.

Ob Kalzium wie gewünscht in Knochen oder Zähne gelangt, hängt vom Vorhandensein des Vitamin K2 ab. Offenbar bringt also erst das Vitamin K2 das Kalzium an die richtige Stelle und vermeidet Einlagerungen an den falschen Stellen, wie zum Beispiel unseren Gefäßen, deren bekannte Folgen Schlaganfall, Herzinfarkt, Venenproblemen etc. sein können.

Eine der bekanntesten Arteriosklerose-Studien ist die Rotterdam-Herzstudie von 2004 mit 4807 Teilnehmern (über 55 Jahre), die täglich mehr als 32 mcg K2 einnahmen. Es zeigte sich, dass diese weit weniger Gefäßverkalkungen aufwiesen und deren Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, halbiert wurde. Andere langjährige Studien zeigten, dass durch genügend Vitamin K2 Arterien flexibel und gesund blieben, und sogar bei altersbedingter fortgeschrittener Arteriensteifigkeit die Gefäße wieder elastischer wurden.

Wichtig: da bei Patienten mit blutverdünnenden Medikamenten auf Cumarinbasis jegliches Vitamin K aus den Gefäßen entfernt wird und diese Personengruppe auch die Aufnahme von Vitamin K1 strikt vermeiden muss, ist aber dennoch eine Versorgung von K2 notwendig, um sich vor Arteriosklerose zu schützen.

Aber auch andere Ablagerungen von Kalzium an falschen Stellen können durch das Vitamin K2 verhindert werden, wie zum Beispiel Krampfadern und Verkalkungen in der Haut, da es zur Bildung von Myelin, der Schutzhülle der Nervenzellen, beiträgt und somit sogar mildernd bei Multipler Sklerose wirken kann.

Vitamin K2 kann durch seine entkalkende und enzymaktivierende Wirkung die Blut-Hirn-Schranke vor Giften, wie z.B. Aluminium, schützen und damit gegen Alzheimer Demenz wirken.

Andere Studien zeigten, wie eine Vitamin K2 Behandlung das Wachstum von Krebszellen verlangsamte und damit ihren Zelltod herbeiführte. Untersuchungen zufolge verringerten größere Mengen an K2 das Vorrausschreiten von Prostatakrebs um mehr als die Hälfte, und bei Leberkrebspatienten sank die Rückfallquote von 55 Prozent auf 13 Prozent.

Hochwertige Vitamin D Präparate sollten immer mit Vitamin K2 kombiniert werden. Vitamin D fördert nur die Kalziumaufnahme im Körper.

Das "Wohin" wird vom Vitamin K2 beeinflusst. So zeigen Studien deutlich die Senkung von Knochenbrüchen. Wirbel brachen bis zu 60 Prozent weniger, Hüftknochen bis zu 77 Prozent weniger und andere Knochen brachen sogar bis zu 81 Prozent weniger.

Da Vitamin K2 nur von kleinen Mikroorganismen gebildet wird, befindet sich K2 am reichhaltigsten im japanischen, fermentierten Soja-Gericht "Natto", welches geschmacklich aber sehr gewöhnungsbedürftig ist, außerdem aber in Sauerkraut und allen anderen milchsauer vergorenen Lebensmitteln und fermentierten Milchprodukten.

In kleinen Mengen produzieren es auch gesunde Darmbakterien (Laktobazillen). Allerdings zerstören Antibiotika die Darmbakterien und wer an einer chronischen Magen-Darm-Erkrankung leidet, kann ebenfalls von einem Mangel an K2 betroffen sein.

Mittlerweile wird Vitamin K2 in natürlicher Form gewonnen und als Menachinon 7 bezeichnet. Es ist biologisch viel aktiver als das synthetisch hergestellte Melanchion 4.

Für eine optmale und ausreichende Aufnahme von K2 wird eine Tagesmenge von ca. 100 mcg. Vitamin K2 empfohlen. Bei uns finden Sie verschiedene Präparate in unterschiedlichen Darreichungsformen.



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Stöbern Sie in unserem Handzettel-Archiv mit Tipps und Informationen zu den bisherigen Produkten des Monats.

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