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Produkt des Monats

Zinkmangel kann Jeden treffen


Ob er sich nun vegetarisch, vegan oder gemischt ernährt: Zink ist als ein wichtiges Spurenelement in unserem Körper für eine Vielzahl biologischer Vorgänge von essentieller Bedeutung.

Zink ist Bestandteil von über 300 Enzymen und für das richtige Funktionieren von Hormonen und anderen Stoffwechselprozessen unablässig.

Ein Teil dieser Enzyme werden von unseren Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten verwertet und sind damit für den Stoffwechsel zuständig. Andere Enzyme sind für die Zellteilung und den Proteinaufbau unverzichtbar. Mit Zink findet der Muskelaufbau statt und unser Imunsystem wird durch Zink erhalten. Alle Hautprobleme - von Akne über Ausschläge bis hin zu beispielsweise Fusspilz - werden durch Zink hier regeneriert. Die Gesunderhaltung der Schleimhäute wie zum Beispiel der Magen- und Darmschleimhaut und der Mundschleimhaut (Geschmacksinn) ist auf Zink angewiesen.

Haarausfall (Zellteilung) macht sich nicht selten durch einen Zinkmangel bermerkbar.

Zink wirkt antiviral und aktiviert die verschiedenen Abwehrzellen bei Infektionen aller Art.

Ein Zinkmangel kann schwermütig machen, da Zink ein wichtiger Bestandteil eines Enzyms ist, das beim Aufbau von Serotonin hilft. Es wurde festgestellt, dass Patienten mit Alzheimer oder Parkinson häufig niedrige Zinkwerte aufweisen.

Zink agiert zusammen mit Vitamin A, dem Augen-Vitamin.

Zink ist Bestandteil der Speicherform Insulin und damit für Diabetiker sehr entscheidend, auch gerade deshalb, da diese Personen oft über schlecht heilende Wunden klagen.

Ein Zinkmangel während der Schwangerschaft ist verantwortlich für atonische Blutungen, eine überlange Schwangerschaft und ungewöhnliches Geschmacksempfinden. Da es Regionen im Körper gibt, die besonders zinkreich sind, wie zum Beispiel die Spermienflüssigkeit, die Prostata und die Nebenhoden, aber besonders die Eierstöcke, ist Zink das Fruchtbarkeitselement!

Abschließend ist Zink auch für das Kurzzeitgedächtnis verantwortlich.

Weil unser Körper dieses Spurenelement nicht selbst bilden und nur kurz speichern kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Und normalerweise nehmen wir über die täglichen Mahlzeiten die ausreichende Menge an den wichtigsten Nähr- und Mineralstoffen zu uns. Vorausgesetzt, die Ernährung ist ausgewogen - mit einer Fülle an Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch.

Die wichtigsten Zinklieferanten sind Rindfleisch und Leber, Muscheln und Austern, Käse, Haferflocken, Ölsaaten wie Kürbiskerne, Leinsamen und Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Linsen, Hirse, Nüsse und Weizenkleie. Obst und Gemüse liefern eher wieder kleinere Mengen an Zink. Durch die größere Menge, die hier aber verzehrt wird, ist auch die Zinkmenge wieder grösser.

Da laut Fachlektüre die Phytinsäure in pflanzlichen Lebensmitteln die Aufnahme von Zink hemmt, muss man jedoch nicht besorgt sein, wenn man bei der Zubereitung dieser Lebensmittel einige Kleinigkeiten beachtet, die in der gesunden Küche gang und gäbe sind.

Risikogruppen für einen Zinkmangel sind demnach Menschen, die sich überwiegend mit Junk-Food, Senioren, die sich altersbedingt sowie Allergiker, die sich krankheitsbedingt sehr einseitig ernähren. Natürlich belasten bestimmte Lebensgewohnheiten wie Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch Sport unseren Zinkhaushalt. Durch den Schweiß gehen aber auch Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Kupfer verloren.

Was wir essen hat großen Einfluss auf unsere (sportliche) Leistungsfähigkeit. Auch Medikamente gegen Magen-Darm-Krankheiten und Hormonpräparate hemmen die Zinkaufnahme im Körper. Zu den weiteren Medikamenten, die eine übermässige Zinkausscheidung mit dem Urin forcieren, gehören ACE-Hemmer, Antazida, die Antibabypille, Diuretika, Lipidsenker, Eisenpräparate sowie Bestrahlungs- und Chemotherapien.

Ein Zinkspiegel sollte grundsätzlich im Vollblut gemessen werden, da sich Zink zu mehr als 80 Prozent in den Zellen befindet. Der Zinkbedarf wird angegeben:

Kinder : 3 bis 7 mg Zink pro Tag (je nach Alter), Männer : 10 mg Zink pro Tag, Frauen: 7 mg Zink pro Tag, Schwangere und Stillende: 11 mg Zink pro Tag.

Zeigen Ihre Werte oder Ihre Befindlichkeiten einen Zinkmangel an, dann hängt es von dessen Grad ab, ob Sie Ihre Ernährung zinkreicher und gesünder gestalten oder ist ein Mangel oft nur mit entsprechend dosierten Zinkpräparaten zu beheben?

Zinkpräparate nimmt man am besten vor dem Schlafengehen ein und trinkt dazu ein Glas Wasser.



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